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  Boykott – Desinvestment – Sanktionen


Omar Barghouti
Boykott – Desinvestment – Sanktionen
Die weltweite Kampagne gegen Israels Apartheid und die völkerrechtswidrige Besatzung Palästinas
232 Seiten, kartoniert, € 19.80
2012
ISBN 978-3-89900-136-5

Im Jahre 1879 organisierten irische Bauern eine Blockade gegen den Landverwalter Charles Boycott. Sie forderten eine Senkung der Pachten und bessere Arbeitsbedingungen, was sie schließlich auch durchsetzen konnten. Der Boykott wurde zu einer Waffe der Schwachen und Unterdrückten gegen die Mächtigen.

Die BDS-Kampagne entstand in der palästinensischen Zivilgesellschaft und richtet sich gegen die israelische Besatzung, die Militärverwaltung, den fortgesetzten Siedlungsbau und die Unterdrückung und Diskriminierung der Palästinenser. Barghouti erklärt, die BDS-Kampagne, die sich den Kampf gegen das südafrikanische Rassistenregime zum Vorbild nimmt, habe einen gewaltfreien und antirassistischen Charakter. Sie zielt vor allem auch auf den akademischen und kulturellen Bereich ab, weil fast alle israelischen Universitäten Komplizen der Armee und der Besatzung sind. In vielen Ländern, darunter Australien, Skandinavien, Südafrika und in den USA haben bereits Boykott-Aktionen gegen Israel stattgefunden.


"Niemand hat mehr für den geistigen, rechtlichen und moralischen Aufbau der BDS-Bewegung getan als Omar Barghouti. Die globale Solidaritätsbewegung für Palästina ist dadurch umgestaltet worden; sie steht vor einem größeren Durchbruch."

Naomi Klein, Autorin von No Logo!


"Zum ersten Mal haben wir eine prägnante und ergreifende Argumentation für die BDS-Strategie gegen Israel vor uns. Niemand ist besser geeignet, eine solche Argumentation zu entfalten als Omar Barghouti, wie sein Buch deutlich zeigt. ... Es ist ein Muss für alle, die an der Sache der Palästinenser interessiert und ihr verpflichtet sind, gleichgültig welche Haltung sie zu BDS im Besonderen einnehmen."

Ilan Pappe, Professor an der Universität Exeter und Autor von Die ethnische Säuberung Palästinas


"Barghouti erinnert uns daran, was Verantwortung der Öffentlichkeit bedeutet. Wir sind froh, seine unerbittliche und intelligente Analyse und Argumentation lesen zu können. Es gibt keine umfassendere und überzeugendere Argumentation für den Boykott, den Abzug von Kapital und Sanktionen als die seine, um Israels Besatzung zu beenden und die Rechte der Palästinenser durchzusetzen."

Judith Butler, Professorin an der Universität von Kalifornien in Berkeley




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